IT, Marketing, Produktkommunikation

PROKOM Data Days 2026: Zwei Tage voller Praxiswissen, Austausch und neuer Perspektiven

Zwei Tage voller Praxiswissen, innovativer Ansätze und persönlicher Begegnungen: Am 11. und 12. Juni 2026 kamen die Teilnehmenden der PROKOM Data Days in Düsseldorf zusammen, um sich über die Zukunft des Produktinformationsmanagements (PIM), der Produktkommunikation, der Omnichannel-Kommunikation und des Customer Experience Managements auszutauschen. Im Mittelpunkt des Fachkongresses standen konkrete Praxisberichte, neue Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz und die Frage, wie Unternehmen ihre Produktdaten effizienter nutzen und ihre digitale Produktkommunikation zukunftsfähig gestalten können.

 

 

Zahlreiche Fach- und Führungskräfte, Anwender:innen, Entscheider:innen und Expert:innen aus Industrie, Handel, IT und weiteren Branchen mehr nutzten die Gelegenheit, aktuelle Herausforderungen zu diskutieren, Erfahrungen aus ihren Unternehmen zu teilen und neue Impulse für die eigene Arbeit mitzunehmen.

Neben den fachlichen Inhalten prägte vor allem eines die Veranstaltung: die offene, familiäre Atmosphäre und der intensive persönliche Austausch. Denn die PROKOM Data Days sind mehr als ein Fachkongress. Sie sind ein Treffpunkt für eine Community, die ihr Wissen teilt, voneinander lernt und die Zukunft des Produktdatenmanagements gemeinsam gestaltet.

 

Tag 1: KI, PIM und Produktdatenmanagement aus der Praxis

Workshop: KI trifft Digitaler Zwilling

Den Auftakt bildete der Workshop „KI trifft Digitaler Zwilling: Wege zum intelligenten Produktdatenmanagement“ des Fraunhofer-Instituts für Software- und Systemtechnik ISST. Daniel Grafen, Dr. Ilka Jussen-Lengersdorf und Adrian Freiter beleuchteten Chancen und Risiken Künstlicher Intelligenz, die KI-Readiness von Unternehmen und die Frage, wie intelligente Technologien das Produktinformationsmanagement bereits heute verändern.

Der Workshop setzte damit einen inhaltlichen Schwerpunkt, der sich durch das weitere Kongressprogramm zog: Wie lassen sich neue Technologien sinnvoll mit einer verlässlichen, strukturierten und durchgängigen Produktdatenbasis verbinden?

 

 

Praxiskeynotes: Konkrete Einblicke in die Herausforderungen der Branche

Die Praxiskeynotes des ersten Kongresstages zeigten, wie Unternehmen ihre Produktdatenstrategien weiterentwickeln, KI sinnvoll einsetzen und konkrete Herausforderungen im PIM-Umfeld bewältigen.

Gerald Lobermeier von PHOENIX CONTACT stellte in seiner Keynote „PIM ist das Betriebssystem der KI“ die Bedeutung durchgängiger Datenstrukturen heraus. Seine zentrale Botschaft: Datenqualität und maschinenlesbare Produktinformationen sind entscheidende Voraussetzungen für erfolgreiche KI-Anwendungen und skalierbare Automatisierung.

Karin Dunda von der BAHAG AG nahm die Teilnehmenden mit auf die Reise zur Auswahl eines neuen PIM-Systems. Unter dem Titel „Unsere PIM-Auswahl – vom Blinddate bis zur Hochzeit“ ging es um Auswahlkriterien, Entscheidungsprozesse und die Erkenntnisse, die sich aus der Suche nach dem passenden PIM-Partner gewinnen lassen.

Katrin A. Niehoff von Unilever GmbH Deutschland zeigte in „Datenrevolution im Handel: Von Produktstammdaten zu Content“, wie eine gemeinsame Datenbasis, klare Prozesse und eine einheitliche Governance dazu beitragen, Produktstammdaten in kanalübergreifend nutzbaren Content zu überführen.

Nik Ernstschneider von der AGRAVIS Raiffeisen AG widmete sich dem Einfluss von KI auf PIM-Workflows, SEO und Produktkommunikation. Sein Vortrag „Vom Keyword zum Kontext“ beleuchtete automatisierte Content-Prozesse sowie die Entwicklung von klassischer Suchmaschinenoptimierung hin zu GEO und Prompt Research.

Sophia Zull von der Knauf Gips KG berichtete über die Erfahrungen aus der PIM-Globalisierung bei Knauf. Im Mittelpunkt standen der Aufbau einer globalen Datenbasis, die Harmonisierung von Daten und Prozessen sowie die Bedeutung von Change-Management und Akzeptanz für eine erfolgreiche Umsetzung.

Die Beiträge machten deutlich, wie eng Datenqualität, Technologie, Organisation und Zusammenarbeit miteinander verbunden sind und wie unterschiedlich Unternehmen diese Herausforderungen in der Praxis angehen.

 

 

Roundtable: Positionierung eines PIM in der Systemlandschaft

Im Roundtable „Positionierung eines PIM in der Systemlandschaft“ diskutierten die Teilnehmenden über den Einsatz und die Rolle von PIM-Systemen im Unternehmen.

Welche Systeme kommen zum Einsatz? Welche Aufgaben übernehmen sie, und wie lässt sich ihr Potenzial innerhalb der bestehenden Systemlandschaft ausschöpfen? Der offene Austausch ermöglichte es, unterschiedliche Erfahrungen zu teilen und Lösungsansätze aus verschiedenen Unternehmensperspektiven kennenzulernen.

 

 

Get-together, Networking und Feierabendbier

Nach dem fachlichen Programm ging der erste Kongresstag in entspannter Atmosphäre weiter. Beim Get-together nutzten Teilnehmende, Referierende und Partner die Gelegenheit, Gespräche zu vertiefen, neue Kontakte zu knüpfen und Themen aus den Vorträgen weiterzudiskutieren.

Die Stimmung war ausgesprochen gut, herzlich und ungezwungen. Es wurde intensiv über fachliche Herausforderungen gesprochen, gemeinsam gelacht und genetzwerkt. Genau diese Mischung aus fundiertem Fachwissen und familiärer Atmosphäre macht die PROKOM Data Days zu einem besonderen Treffpunkt der Branche.

 

 

Tag 2: PIM-Demoforen – neue Technologien und konkrete Lösungsansätze

Der zweite Veranstaltungstag stand im Zeichen aktueller Entwicklungen und praxisorientierter Lösungsansätze für das Produktdatenmanagement. Die PIM-Demoforen griffen die Frage auf, wie sich neue Technologien einsetzen lassen, um Produktinformationen effizienter zu verwalten, Prozesse zu automatisieren und auf veränderte Marktanforderungen zu reagieren.

Von PIM zu Agentic PXM: Manuel Dirnhofer und Andreas Kopatz von Syndigo Deutschland GmbH zeigten, wie agentenbasierte KI-Anwendungen die Produktkommunikation verändern können. Im Fokus standen unter anderem automatisierte Content-Erstellung, Klassifizierung, Übersetzung und neue Möglichkeiten im Agentic Commerce.

Produktdaten auf Autopilot: Fahim Aleaf von der novomind AG beleuchtete, wie KI die Verarbeitung von Produktdaten vom Lieferanten bis zum Kunden unterstützen und automatisieren kann. Dabei ging es um durchgängige Prozesse und die Rolle intelligenter, agentenbasierter Systeme.

PFAS-Compliance im Fokus: Lina Maria Wimmer von Circular Analytics TK GmbH und Jürg Hofer von Emmi widmeten sich der Risikobewertung und den regulatorischen Anforderungen im Zusammenhang mit PFAS. Themen waren die PFAS-Risikomatrix, Artikel 5 der Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) sowie der Weg vom Monitoring zur nachvollziehbaren Dokumentation.

Die Beiträge verdeutlichten, wie eng technologische Innovationen, effiziente Datenprozesse und regulatorische Anforderungen miteinander verknüpft sind. Sie zeigten zugleich, wie breit das Themenspektrum ist, mit dem sich Fachleute im Produktdatenmanagement heute auseinandersetzen.

 

 

Networking und Fachaustausch: Das Besondere an den PROKOM Data Days

Fachwissen vermittelt neue Perspektiven. Der persönliche Austausch macht daraus oft die wertvollsten Impulse für den Arbeitsalltag. Genau das war bei den PROKOM Data Days 2026 in Düsseldorf einmal mehr zu erleben.

In den Kaffeepausen, beim gemeinsamen Mittagessen, in den Roundtables und beim Get-together kamen Teilnehmende, Referierende und Partner miteinander ins Gespräch. Es wurde diskutiert, nachgefragt und gelacht. Erfahrungen aus konkreten Projekten wurden geteilt, unterschiedliche Lösungsansätze miteinander verglichen und neue Kontakte geknüpft.

Die Gespräche reichten von der Auswahl und Einführung eines PIM-Systems über Datenqualität und Data Governance bis hin zu KI-gestützten Workflows und neuen Anforderungen an die digitale Produktkommunikation. Dabei profitierten die Teilnehmenden von den unterschiedlichen Perspektiven aus Industrie, Handel und IT.

Besonders spürbar war die ausgelassene, herzliche und ausgesprochen gute Stimmung, die den Kongress über beide Tage hinweg prägte. Der Austausch war fachlich fundiert, gleichzeitig aber angenehm unkompliziert. Man begegnete sich auf Augenhöhe, kam schnell miteinander ins Gespräch und konnte auch jenseits des offiziellen Programms offen über Erfahrungen, Herausforderungen und Ideen diskutieren.

Beim Get-together mit Networking und Feierabendbier wurde der erste Kongresstag in entspannter Atmosphäre gemeinsam fortgesetzt. Die fachlichen Diskussionen gingen weiter, neue Kontakte wurden geknüpft und bestehende Verbindungen gestärkt. Die familiäre Atmosphäre machte es leicht, miteinander ins Gespräch zu kommen und Themen aus den Vorträgen in kleiner Runde weiterzudenken.

Denn genau darin liegt der besondere Wert der PROKOM Data Days: Hier treffen Menschen aufeinander, die ähnliche Herausforderungen kennen, ihr Wissen gerne teilen und voneinander lernen möchten. Aus fachlichen Diskussionen entstehen neue Ideen, aus Begegnungen werden Kontakte und aus dem gemeinsamen Interesse an PIM und Produktkommunikation wächst eine lebendige Community.

 

 

Stimmen aus der PROKOM-Community

„Besonders wertvoll ist der offene Austausch mit Menschen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Man nimmt nicht nur fachliche Impulse mit, sondern auch konkrete Ideen und neue Kontakte.“

„Die Mischung aus fundierten Praxisvorträgen und persönlichen Gesprächen macht die PROKOM Data Days aus. Hier kann man Erfahrungen teilen, Fragen offen diskutieren und voneinander lernen.“

„Was den Kongress besonders macht, ist die familiäre Atmosphäre. Man kommt unkompliziert miteinander ins Gespräch, diskutiert auf Augenhöhe und hat dabei jede Menge Spaß.“

Diese Mischung aus fachlicher Qualität, persönlicher Begegnung und positiver Stimmung macht die PROKOM Data Days zu mehr als einer reinen Wissensveranstaltung. Sie schaffen Raum für offenen Fachaustausch und stärken die Verbindung innerhalb der PROKOM-Community.

 

 

Fazit der DEUTSCHEN KONGRESS: Gemeinsam die Zukunft der Produktkommunikation gestalten

Die PROKOM Data Days 2026 haben erneut gezeigt, wie vielfältig und dynamisch sich das Produktinformationsmanagement, die Produktkommunikation und das digitale Datenmanagement entwickeln. Künstliche Intelligenz, agentenbasierte Systeme, globale PIM-Strategien, neue Anforderungen an SEO und GEO sowie regulatorische Fragestellungen stellen Unternehmen vor anspruchsvolle Aufgaben.

Die Praxisbeiträge aus unterschiedlichen Branchen verdeutlichten, wie wichtig eine verlässliche Datenbasis, klare Prozesse und durchdachte Strategien sind. Gleichzeitig wurde deutlich, dass erfolgreiche Transformation nicht allein eine Frage der Technologie ist. Sie braucht Menschen, die Veränderungen gemeinsam gestalten, Erfahrungen miteinander teilen und voneinander lernen.

Für uns als DEUTSCHE KONGRESS ist genau diese Verbindung entscheidend: fachliche Qualität, konkrete Einblicke aus der Praxis und ein persönlicher Austausch, der weit über die Veranstaltung hinausgeht. Mit den PROKOM Data Days möchten wir einen Rahmen schaffen, in dem Fach- und Führungskräfte, Anwender und Experten offen miteinander diskutieren, neue Perspektiven gewinnen und gemeinsam an den Herausforderungen der Branche arbeiten können.

Die vielen Gespräche, die lebhaften Diskussionen und die ausgesprochen gute, familiäre Stimmung haben die diesjährigen PROKOM Data Days besonders gemacht. Unser herzlicher Dank gilt allen Referierenden für ihre fachlichen Einblicke, allen Teilnehmenden für den offenen Austausch sowie unseren Partnern und Ausstellenden für ihre Unterstützung.

Wir freuen uns darauf, die PROKOM-Community auch im kommenden Jahr wieder zusammenzubringen und den Dialog über PIM, Produktdatenmanagement, KI und digitale Produktkommunikation fortzusetzen.

 

 

Save the Date: PROKOM Data Days 2027

10.–11. Juni 2027 | Düsseldorf

Zwei Tage für Praxiswissen, neue Perspektiven und persönlichen Austausch rund um PIM, Produktkommunikation, Omnichannel-Kommunikation und Customer Experience Management.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit der PROKOM-Community und auf viele neue Impulse, spannende Diskussionen und persönliche Begegnungen.

Weitere Informationen: PROKOM Data Days ➜