IT, Marketing, Produktkommunikation

Daten, das Gold des digitalen Zeitalters

Im Interview mit Jeyc Thakol (L’ORÉAL Deutschland GmbH). #PROKOMDataDays

 

Für uns ist der Konsument der Ursprung für all das, was wir täglich tun. Dank der Tools und Daten, die uns die digitale Welt bietet, wissen wir dabei genau, was der Konsument will – und was nicht. Deshalb sind wir davon überzeugt, dass sich Beauty und die Digitalisierung perfekt ergänzen.
In den vergangenen Jahren haben wir uns stärker verändert als viele Jahre zuvor. Dabei haben wir unser Business sowie unsere Art zu arbeiten kontinuerlich neu erfunden. Um uns auch in Zukunft in einer dynamischen Welt behaupten zu können, müssen wir agil genug sein, diese Veränderungen früher als unsere Wettbewerber zu erkennen. Dieses Ziel beschäftigt und ermutigt uns gemeinsam als Team, das L’Oréal von morgen zu gestalten.

[L’Oréal]

 

Daten, das Gold des digitalen Zeitalters

Wie PIM- und DAM-Systeme uns dabei unterstützen

 

Jeyc Thakol ist als IT-Projektleiter für die vollumfängliche Einführung und Umsetzung der PIM-/ DAM-Lösung für den Bereich DACH verantwortlich. Auf den PROKOM Data Days (10.-11. September 2020) wird er aus der Praxis berichten. Was sich dahinter verbirgt und welche besonderen Herausforderungen sich für ein PIM-Projekt ergeben , erklärt er im exklusiven Kurz-Interview mit DEUTSCHE KONGRESS!

 

Welches waren die Top 5 Auswahlkriterien für die PIM-Lösung? Welche Lösung wurde gewählt?

  1. Globale Gruppenlösung
  2. Globales Datenmodell
  3. Mehrsprachigkeit
  4. Daten- und Prozess-Harmonisierung
  5. Standardisierte und länderübergreifende Richtlinien

 Wir haben uns für die Lösung „Salsify“ entschieden.

Kosmetik und Pflegeprodukte sind sehr emotionale Produkte. Wie wurde diese Tatsache im Projekt berücksichtigt und welchen Einfluss hat dies auf das Datenmodell?

Wichtig war die Möglichkeit der Eingabe von kundenindividuellen Produkttexten und somit auch Produkteigenschaften und Produktbesonderheiten. All das inkl. einem leicht bedienbaren und intuitiven System – und das Paket ist komplett.

Wenn Daten das neue Gold sind, benötigt wahrscheinlich jede/r Frau/Mann eine spezielle Legierung. Die individuelle Ansprache von Kundinnen und Kunden in der FMCG Industrie steht somit vermutlich besonders im Fokus. Wird dies in den Daten bereits gelebt? Wie detailliert erfolgt dies und mit welchen Hilfsmitteln?

Das stimmt, die individuelle Ansprache von Kundinnen und Kunden steht ganz besonders im Fokus! Die Stärke von unserem PIM/DAM ist daher die kundenindividuelle Aussteuerung von Daten, die speziell auf die verschiedenen Anforderungen und Wünsche unserer FMCG-Kunden angepasst sind.

L’Oréal vertreibt Produkte der 34 Marken nahezu in der ganzen Welt. Ihre Marken erstrecken sich dabei auf die vier Bereiche Apotheke, Consumer, Luxe und Professional sowie auf die Produktkategorien Haarpflege und -Farbe, Hautpflege, Parfum sowie Make-Up.
Welche besonderen Herausforderungen ergeben sich für ein PIM-Projekt für einen weltweit agierenden Konzern?

Standardisierung und Harmonisierung von Prozessen für eine Vielzahl verschiedener Marken ist einer der größten Herausforderungen – aber auch die Identifizierung der genauen Datenverantwortlichen in den jeweiligen Bereichen.

Welchen Stellenwert haben PIM/DAM in der IT-Infrastruktur gewonnen? Wie tief sind diese in die Kernprozesse integriert und konnten dadurch Datensilos reduziert werden?

PIM/DAM gewinnt in der IT-Infrastruktur immer mehr an Bedeutung, denn das Langzeitziel ist es, dass PIM/DAM als „Single Source of Truth“ für alle nachgelagerten Systeme (Webseiten, Kunden, Reporting, etc.) dienen soll.