Stammdaten – die Grundlage für Geschäftsprozesse und deren reibungslose Abläufe

Stammdaten - die Grundlage für Geschäftsprozesse und deren reibungslose Abläufe I Wirksames Stammdaten-Management trägt erheblich dazu bei, die Wertschöpfungskette zu optimieren und künftigen Nutzen zu generieren.

Für die Bereitstellung der notwendigen Datenqualität ist es in allen Unternehmensanwendungen unverzichtbar: Kundendaten, Finanzdaten, Personaldaten, Lieferantendaten sowie Anlagen-, Organisations- oder Material-Stammdaten. Industrie 4.0 geht nicht ohne wirksames Stammdatenmanagement“, erklärt auch der VDMA. Gerade im Mittelstand scheint das Thema Datenqualität aber oft vernachlässigt. Das ist erstaunlich, wenn man bedenkt, dass diese Daten die Grundlage für alle Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen sind. Dies haben wir, DEUTSCHE KONGRESS, zum Anlass genommen und zusätzlich zum Praxisseminar „Professionelles Stammdaten-Management“ eine Plattform rund um das Thema Master Data geschaffen: Das Stammdaten Forum. Teilnehmer des Stammdaten Forums erfuhren, wie die Anforderungen an zukunftssichere Unternehmensinformationen aussehen und wie sie deren Qualität sicherstellen.

Stammdaten Forum – Der Rückblick

Am 11. und 12. November bot das Stammdaten Forum in Düsseldorf eine Plattform für Datenspezialisten, Expert*innen aus der Praxis und Teilnehmer*innen verschiedener Unternehmenszweige, die sich über die Chancen & die Zukunft des Datenmanagements informieren möchten. Über 70 Teilnehmer*innen kamen bei dem zweitägigen Kongress im November miteinander ins Gespräch und diskutierten angeregt über agiles Stammdatenmanagement, deren organisatorische Verankerung im Unternehmen, den Nutzungsbereichen von Künstlicher Intelligenz im Datenmanagement u.v.m.
Zum Thema Stammdaten gibt es viele Meinungen – die einen sprechen von öder Routine oder gar einem übertriebenen Hype. Wie wichtig jedoch eine Auseinandersetzung mit dem Thema ist, zeigten Referenten namhafter Unternehmen im Stammdaten Forum.

 

Tag I: Workshoptag & Roundtables

Malte Prien (eDOC Aviation Service GmbH) berichtete am 1. Kongresstag u.a. über „Das unterschätzte Geschäftsrisiko der Außenhandelsstammdaten“ und verdeutlichte die Notwendigkeit konsistenter Stammdaten nicht nur für Großunternehmen.
Ann-Kathrin Schneider (Bureau van Dijk) ist Expertin für Analytik und Vernetzung von Stammdaten zur Erstellung von Ratings und qualitativen Scores. Sie steht für „MDM-Excellence“ und teilte am Nachmittag der Veranstaltung ihre Praxiserfahrungen über die Einbindung externer Unternehmensdaten in Stammdatensysteme. Ein global aufgestellter Hersteller für Baumaterial diente ihrem Vortrag als Fallstudie, aus dem die Teilnehmer*innen den Nutzen eines solchen Systems für ihr Unternehmen abwägen konnten.

Auch Dagmar Hillmeister-Müller (Informatica  GmbH) fuhr damit fort, welchen Nutzen Allround-Stammdaten-Systeme bieten können und brachte den Teilnehmer*innen das Stammdaten-Konzept „360 Engagement“ näher – Eine Gesamtvernetzung von Stammdatensystemen zur leichteren Übersicht, die maßgeblich zur  Betriebseffizienz beiträgt.

Auf hohes Interesse traf auch der Vortrag „Agiles Stammdaten Management“ vom Stammdaten-Experten Jürg Hofer (Emmi Schweiz AG), der den Abend des 1. Kongresstages gemeinsam mit Matthias Knapp (knapp:consult data quality) schloss und die Erkenntnisse des Tages zusammenfasste.

Zwischen den Vorträgen gab es Gelegenheit zu netzwerken und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Die Anwesenden schätzten an der Veranstaltung vor allem die anderen tollen Teilnehmer und die offene Diskussion – außerdem „nehmen sie sehr viel mit!“

 

Tag II: Kongresstag

Den 2. Kongresstag eröffnete der Moderator Jürg Hofer und betonte: „Im Stammdatenmanagement bleibt es spannend“! Mehrere Gründe hierfür sind gegeben; u.a. agiles Stammdatenmanagement, deren organisatorische Verankerung immer neuen Innovationen ausgesetzt ist und die Chancen von KI sind natürlich nicht zu unterschätzen.

 

Was hat sich geändert, was ist geblieben? & „Wohin geht die Reise?“

Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Teilnehmer*innen am 2. Kongresstag.
Mürsel Inan (thyssenkrupp AG) gab im ersten Praxisbericht am Vormittag seine Ideen zur automatischen Zuordnung von internen/externen Standards unter Verwendung von KI- und Machine Learning- Funktionen preis und stellte mögliche Vorgehensmodelle dar.
Wie Datenmanagement in einem IT-Unternehmen funktioniert, erzählte Ralph Meyer (Schwarz IT KG) im Anschluss und sprach auch über das Projekt „Lidl“, dass die Schwarz IT KG im Jahr 2016 übernahm. 

Mit nachhaltigem, zukunftsorientiertem Stammdatenmanagement kennt sich auch Heiko Gebhardt (B. Braun Melsungen AG) aus. Er berichtete in seinem Vortrag über die Herausforderungen, denen sich Stammdatenverantwortliche im Zuge des digitalen Zeitalters stellen müssen.

 

„Wie schafft man die notwendige Transparenz, um für die Digitalisierung gerüstet zu sein?“

Das war das Kernthema das Vortrags an den Andreas Borgmann (Ferdinand Bilstein GmbH + Co. KG) mit der berechtigten Frage anschloss: „Was war mit der „guten alten Zeit“ und warum funktioniert das heute nicht mehr?“
Rein technische Lösungen sind für ihn nicht alleiniger Erfolgsfaktor, sondern gleichzeitig auch das qualitative Management von Stammdaten. Wie die Firma Ferdinand Bilstein das handhabt und Stammdaten als „Schlüssel zum Unternehmenserfolg“ gebraucht, erzählte er den Teilnehmer*innen am Nachmittag des Kongresstages.

Auch bei Vogelsang GmbH & Co. KG sind qualitative Stammdaten ein wichtiges Unternehmensgut. Hans-Rainer Hesler (Vogelsang GmbH & Co.KG) berichtete im Anschluss über seine Erfahrung mit Automatisierung im Stammdaten-Management. Welche Einsatzbereiche automatisierte Systeme konkret haben, definierte zum Abschluss der Veranstaltung Martin Fadler (Competence Center Corporate Data Quality) in seinem Vortrag „Einsatzbereiche von künstlicher Intelligenz im Datenmanagement“ und stellte gleich typische Nutzungsbereiche von KI im Datenmanagement vor.

Die Praxisberichte fanden großen Anklang bei den Teilnehmer*innen. „Eine tolle Darstellung der Theorie & angewendeten Praxis“, schreibt uns ein Teilnehmer. Andere schätzen auch besonders „das hohe Niveau“, „die lockere Atmosphäre“ und sehen in der Veranstaltung „einen nachhaltigen Mehrwert“.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer*innen und den Sponsoren, die zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben, Erfahrungen aus der Praxis miteinander geteilt haben & Impulse zum Stammdaten-Management der Zukunft gegeben haben.  

Stammdaten sterben nicht aus – mangelhafte Stammdaten bilden die Achillesferse vieler Organisationen. Daher geht es im Stammdaten Forum im nächsten Jahr mit aktuellen Themen und Praxisberichten aus der Welt der Stammdaten weiter.

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24. – 25. November 2020 in Düsseldorf

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